Die Rahmenrichtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows des BAFA wurde um ein Modul für von der Corona-Krise betroffene KMU und Freiberufler – zunächst bis 31. Dezember 2020 – im Sinne eines Sofortprogramms ergänzt.

Hier gelten – abweichend von der Richtlinie – folgende Sonderregelungen:

- Der Zuschuss beträgt für alle von der Corona-Krise betroffenen KMU und Freiberufler 100 Prozent der in Rechnung gestellten Beratungskosten. Die maximal förderfähigen Beratungskosten betragen für diese Fälle 4.000 Euro. Zu den förderfähigen Beratungskosten gehören neben dem Honorar auch Auslagen und Reisekosten der Beraterinnen und Berater, nicht jedoch die Umsatzsteuer (muss vom antragstellenden Unternehmen gezahlt werden).
- Der Zuschuss wird an das Beratungsunternehmen ausgezahlt.
- Informationsgespräche mit einem regionalen Ansprechpartner sind nicht erforderlich.
- Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des BMWi.
- Anträge können bis 31. Dezember 2020 beim BAFA gestellt werden.
- Weitere Informationen unter bafa.de

Hier können Sie direkt Ihren Förderantrag stellen.

Nehmen Sie direkt mit uns Kontakt auf, damit wir Sie bei der Antragstellung und Problemlösung tatkräftig unterstützen können.

Die "normalen Konditionen" des Förderprogramms sind:

Unternehmensalter:

- Junge Unternehmen (bis 2 Jahre am Markt)
Zuschuss: bis zu 80 % bei max. 4.000 € Bemessungsgrundlage (3.200 €), außer Region Leipzig: 50 % (2.000 €)

- Bestandsunternehmen (ab dem 3. Jahr nach Gründung)
Zuschuss: bis zu 80 % bei Max. 3.000 € Bemessungsgrundlage (2.400 €), außer Region Leipzig: 50 % (1.500 €)

Die Beratung kann für folgende Beratungsschwerpunkte gefördert werden:

Allgemeine Beratungen zu allen

- wirtschaftlichen,
- personellen,
- organisatorischen

Fragen der Unternehmensführung.

Spezielle Beratungen, u. a.:

- von Frauen und Migranten geführten Unternehmen
- von Unternehmern / innen mit anerkannter Behinderung
- zur betrieblichen Integration von Mitarbeitern mit Behinderung oder Migrationshintergrund
- zur Fachkräftegewinnung und -sicherung
- zur Gleichstellung und besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf
- zur altersgerechten Gestaltung der Arbeit
- zur Nachhaltigkeit und zum Umweltschutz

Max. 5 Tage pro Beratungsschwerpunkt!

Formalien und Konditionen

- Förderzeitraum max. 6 Monate
- Vor der Antragstellung ist ein kostenloses Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner für junge Unternehmen erforderlich.
- Zwischen diesem Gespräch und Antragstellung dürfen nicht mehr als 3 Monate liegen.
- Der Beginn der Beratung ist erst nach Erhalt der unverbindlichen Inaussichtstellung der Förderung durch eine Leitstelle möglich.
- Es können mehrere Anträge bis zur Ausschöpfung der jeweils maximal förderfähigen Beratungskosten (Bemessungsgrundlage) pro Beratungsschwerpunkt gestellt werden.

Nicht förderfähig sind:

- gemeinnützige Unternehmen und Vereine sowie Stiftungen
- Unternehmen mit öffentlichen und religiösen Beteiligungen
- Unternehmen, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren eröffnet wurde oder dieses droht
- Unternehmen der Unternehmens-, Rechts- und Steuerberatung
- Unternehmen des landwirtschaftlichen Primärerzeugung
- Seminare und Workshops
- Beratungen, die mit anderen öffentlichen Zuschüssen finanziert werden
- Vermittlungstätigkeiten
- Rechts- und Steuerberatung, gutachterliche Stellungsnahmen
- Beratungen, die den Verkauf / Vertrieb von Gütern oder Dienstleistungen, insbesondere individuellen Gesundheitsleistungen zum Inhalt haben

Kontakt

Suchen Sie das persönliche Gespräch mit Hendrik Feige: 
Unverbindlich und kostenlos, aber sicher nicht umsonst.

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